NOTHELFERKURS-SECURITY

Taktische-Verwundeten-Versorgung und deren Bedeutung für private Sicherheitsdienste:

Vorwort: 

 

Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen werden in ihrer Tätigkeit zu unterschiedlichsten Verwendungen herangezogen. Das Aufgabengebiet wird in dieser Hinsicht immer vielfältiger und herausfordernder.

 

Dabei können sich auch stets Notfälle ereignen bei denen Personen in akute Lebensgefahr geraten. Dazu zählt auch jegliche Art von medizinischen Notfällen.

 

Meist ist ein privater Sicherheitsdienst schon am Ort des Geschehens (Veranstaltungen, Konzerte, Messen, etc…) lange bevor bei einem Notfall die verständigten Einsatzorganisationen dort eintreffen (Polizei, Rettungsdienst, etc…).

 

Abgesehen von der gesetzlichen Verpflichtung im Notfall Hilfe zu leisten werden Sicherheitsdienst-Angestellte für Menschen vor Ort die ersten Ansprechpartner und Personen sein, von welchen professionelle Hilfe erwartet wird.

 

Gerade bei bestimmten Verletzungsmustern und vital bedrohten Patienten (Schuss-,Schnitt und Stichverletzungen, lebensgefährliche Blutungen, Reanimation, etc…) spielt der Zeitfaktor eine erhebliche Rolle.

 

Österreich die Schweiz und Liechtenstein verfügen im internationalen Vergleich über eine hervorragende medizinische Versorgung und eines der dichtesten, flächendeckendsten Notarztsysteme.

 

Trotzdem kann es zu einer Überbrückungszeit kommen die von Ersthelfern abgedeckt werden muss, um das Überleben eines Verletzten und einen optimalen Ablauf der weiteren Rettungskette zu sichern.

 

Gerade bei Großveranstaltungen und einer entsprechenden Anzahl von Menschen vor Ort (Hallen, Konzertsälen, umzäunten Außengeländen) kann die Orientierung, Zufahrt und das Einschreiten für Rettungskräfte erschwert sein.

 

Zudem kann eine entsprechende Einsatzlage das Einschreiten des Rettungsdienstes (ÖRK, Samariterbund, Sanität etc…) auf Grund einer akuten, noch vorliegenden Gefährdung verzögern. Eine vorige Intervention durch Polizeikräfte muss abgewartet werden.

 

Aber auch in anderen Bereichen von privaten Sicherheitsdiensten („House Sitting", Objektschutz, Revierdienst, Kaufhausschutz, Berufsdetektei, Personenschutz, Vorstand-Fahrer etc…) können Security-Mitarbeiter sehr schnell in eine Situation geraten in welcher sie lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen müssen.

 

Nicht zuletzt birgt dieser Beruf an sich und die damit verbundenen Aufgaben und Pflichten (Beendigung von Angriffen, Durchsetzung des Hausrechts, Erstkontakt mit Straftätern, etc…) ein erhebliches Risiko, dass Security-Mitarbeiter selbst im Dienst verletzt werden.

 

Im täglichen Dienst muss nicht immer das ultimative Szenario eintreten. Oft sind es die anfänglich weniger dramatisch anmutenden Ereignisse oder Vorfälle die eskalieren oder Schwerverletzte fordern.

 

Private Sicherheitsdienste können sich dieser Tatsache nicht entziehen und werden in Zukunft immer mehr in dieser Thematik gefordert werden.

 

NOTHELFERKURS-SECURITY

 

 

Bei dem NOTHELFERKURS-SECURITY handelt es sich um einen speziellen, erweiterten Erste-Hilfe-Kurs für Angestellte privater Sicherheitsfirmen.

 

Dieser Kurs wird unter Beachtung aktuellster, internationaler Handlungsempfehlungen der taktischen Verwundeten-Versorgung TCCC/TEMS (TACTICAL COMBAT CASUALTY CARE / TACTICAL EMERGENY MEDICAL SUPPORT) vermittelt.

 

Der Hauptschwerpunkt liegt auf dem Kennenlernen und der Anwendung spezieller Verbandsmaterialien sowie dem dazugehörenden Hinter Grundwissen in Theorie und Praxis.

Realitätsnahe Klein-Szenarien unter Einbeziehung von Verletzten-Darstellern, runden den Kurs ab.

 

Kursinhalt / Thematiken, in welchen die Teilnehmer geschult werden:

 

  • Auffrischung der Ersten-Hilfe-Basismaßnahmen, (Erstmaßnahmen, Lagerung, starke Blutung, stabile Seitenlage, Reanimation, etc…).
  •  Entstehungsgeschichte, Grundlagen und Hintergrundinformationen zur taktischen Verwundeten-Versorgung für Sicherheitskräfte.
  •  Einblicke in die Wundballistik (Stichwaffen, Kurz-, Langwaffen) und daraus resultierende Verletzungsmuster in Verbindung mit der menschlichen Anatomie.
  •  Medizinische Erstversorgung der häufigsten Verletzungsmuster bei Schuss- / Stichverletzungen, lebensbedrohliche Blutungen, Selbst- und Kameradenhilfe.
  • Umgang mit speziell entwickelter notfallmedizinischer Ausrüstung aus dem Bereich der taktischen Verwundeten- Versorgung: IFAK InhaltTourniquet CAT7 (Abbindesystem), Israeli Bandage (spezieller, vielseitiger Druckverband), Chest-Seal (Okklusivverband), hämostyptischen Verbandsmaterialien (forcieren aktiv die Blutgerinnung), Nasopharyngealtubus (Wendel -Tubus) zur Freihaltung der Atemwege, etc….
  • Schnelle Erstbeurteilung eines Notfallpatienten (mögliche Verletzungsmuster / Unfallkinematik, Wundballistik), Anwendung der internationalen Algorithmen zur Patientenbeurteilung für die Erstversorgung und Patientenübergabe an den Rettungsdienst (cABCDE-Schema, MIST-Schema, etc…).
  •  Schockbekämpfung, Wärmeerhalt, erweiterte Versorgung.
  •  Abarbeitung medizinischer Notfallsituationen in realen Klein-Szenarien mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, wie sie im täglichen/nächtlichen jederzeit eintreten können. Presented by Taktische-Nothilfe.

 

Kursort: auf Anfrage (Inhouse möglich)

Teilnehmeranzahl: min. 8 Teilnehmer, max. 16 Teilnehmer

Kursdatum: Nach Vereinbarung;

Kurszeiten: Nach Vereinbarung;

Material/Ausrüstung: lt. Auftrag;

Verpflegung: Kaltverpflegung, Snacks, Kaffee, Getränke;

Kurskosten: CHF 223,- 

«AGB» 

 

Leistungsumfang: Praxisorientierte und maßgeschneiderte Ausbildung mit abschließender Inhaltsüberprüfung.

Kursabschluss: Nach erfolgreicher Kursteilnahme und positiv absolvierter theoretischen sowie praktischen Prüfung, erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat von dem Kurskonzept Taktische-Nothilfe.

 

Anmeldung NOTHELFERKURS-SECURITY

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presented by

"Taktische-Nothilfe"